News vom 11. Juni 2008
Fifa Präsident Joseph S. Blatter führte vor mehreren EM-Spielen in Österreich und der Schweiz einige Gespräche mit europäischen Ministern und Amtsträgern. Hintergrund der Gespräche war es auszuloten, wie man die vom FIFA-Kongress empfohlene 6+5-Regel in Übereinstimmung mit europäischem Recht umsetzen könnte.
Vor dem Spiel Niederlande-Italien am 9. Juni in Bern hatte Blatter im Beisein von Offiziellen des Königlich-Niederländschen Fußball-Bundes (KNVB) sich mit dem niederländischen Europaminister Frans Timmermans zusammengesetzt. Vor Spanien und Russland Spiel am 10. Juni in Innsbruck traf sich Blatter mit dem spanischen Sportminister Jaime Lissavetzky sowie dessen russischem Amtskollegen Witalij Mutko.
Die 6+5-Regel soll festlegen, dass ein Klub zu Spielbeginn mindestens sechs Spieler aufstellen muss, die für das Nationalteam des Landes des betreffenden Klubs spielberechtigt sind.
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